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65 Treffer für Suchbegriff „Jahr = 2010“ (neueste zuerst)

 

Barock, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Barock, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Auf das Wohlwollen von Petrus hätten wir uns nicht komplett verlassen sollen, denn für den letzten Act des Abends hat er es uns versagt. Schon vor Beginn des letzen Konzertes mit „Barock“ um Mitternacht öffnete der Schweizer Himmel seine Schleusen. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass das Publikum trotz der späten Stunde und des starken Regens ausgehalten hat. Dafür wurde es mit einer guten Bühnenshow und Rockmusik vom Feinsten verwöhnt. Bei Barock stehen wir zum Fotografieren oft auf der Bühne und somit zeigen wir hier wieder einmal ein paar Konzertbilder aus anderen Perspektiven.

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Status Quo, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Status Quo, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Der Headliner des Abends ist dann „Status Quo“ und was diesmal schön für die Fotografen ist, ist dass „Status Quo“ als einzige Band dieses Tages keine Filmaufnahmen für das Konzert zulassen. So befindet sich also während des Fotografierens nicht ständig ein Kamerawagen vor der Linse. Als weiteres Plus kam das Fehlen der Monitorboxen dazu. Negativ ist allerdings, dass trotz Vereinbarung „die ersten drei Songs ohne Blitz, ohne Taschen und ohne Rucksäcke im Graben“ schon mitten im dritten Song plötzlich die Hand eines Securities sich auf die Frontlinse des Teles legt und der fragende Blick des Fotografens mit einem „das reicht jetzt!“ beantwortet wird. Zum Glück liefern die Herren Rossi, Parfitt, Bown, Ewards und Co. von Anbeginn an eine klasse Bühnenshow ab und somit bleiben für Fotografen und Publikum genug beeindruckende Momente übrig.
Anzumerken ist noch, dass uns Petrus bis jetzt sehr wohlgesonnen war, bis auf ein paar Tröpfchen im dritten Song hier und bei BJH blieb es trocken.

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Barclay James Harvest feat. Les Holroyd, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Barclay James Harvest feat. Les Holroyd, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Bislang spielte das Wetter einigermaßen mit, bei „Barclay James Harvest feat. Les Holroyd“ sollten dann schon ein paar Tropen auf Publikum und Fotografen im Graben niedergehen. Mittlerweile ist auch deutlich zu sehen, dass der Freitag des Festivals ausverkauft ist: Zwischen zehn- und zwölftausend Besucher sind vor der Bühne guter Stimmung.
Zurück zu BJH: Was uns im ersten Moment etwas irritiert, das ist die Plexiglaswand um die Drums, die Fotos vom Drummer unmöglich macht. Dafür liefern die anderen Musiker eine gute Show mit allen bekannten Hits. Die originalen „Barclay James Harvest“ haben sich ja vor längerer Zeit wieder so aufgeteilt, wie sie vor dieser Band zusammen Musik gemacht hatten. Während wir im letzten Jahr [ → John Lees' Barclay James Harvest ] mit John Lees und Woolly Wolstenholme in Homburg/Saar von den Kameras hatten, spielt dieses Mal die andere Hälfte „Barclay James Harvest feat. Les Holroyd“ die gleichen Songs – Mel Pritchard ist ja mittlerweile verstorben. Die Interpretationen der Hits von BJH kamen mir hier etwas „erdiger“ vor als bei John Lees – allerdings war dieses Mal auch kein Mellotron dabei…

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Canned Heat, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Canned Heat, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Der nächste Gig gehörte „Canned Heat“, welche ebenfalls in Woodstock gespielt haben. „On the Road again“ ist wohl einer ihrer bekanntesten Songs mit dem sie Ihr Konzert auch eröffneten. Und schon hatte man das Gefühl in einem Cadillac über die Highways zu cruisen…
Auch diese Band rockte trotz des Alters der Musiker auf der Bühne ab und übertrug diese Stimmung auf das Publikum, welches aus vielen Generationen bestand. Apropos „Generationen“: Auch an „Canned Heat“ ist natürlich der Zahn der Zeit nicht spurlos vorübergegangen. So haben seit 1965 gefühlte 300 Musiker zu dieser Band gehört und im jetzigen Lineup zeichnet sich beispielsweise Harvey Mandel dadurch aus, dass er die E-Gitarre gerne im Sitzen auf einem bequemen Stuhl spielt.

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Ten Years After, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Ten Years After, Arbon (CH) „Seepromenade“, 27.08.2010

Ein Festivaltermin steht wieder einmal an. Heute führt er uns in die Schweiz an den Bodensee zum „SummerDays-Festival“ in Arbon. Die Wetteraussichten lassen keine große Freude bei uns aufkommen: Es gießt beim Losfahren wie aus Kübeln. Am Bodensee ist dann das Wetter allerdings etwas besser, so dass der erste von 5 Acts beginnen kann:
Los geht es mit „Ten Years After“ – einem Urgestein des Musikgeschäfts, welches schon in Woodstock auf der Bühne stand. Wer aber jetzt Rollator und Krücken erwartet, der irrt gewaltig. Rockig ging dieser Nachmittag los und manch junger Musiker kann sich hier ein Scheibchen abschneiden. Die Spielfreude springt aufs Publikum über – ein perfekter Start in ein Open Air Festival.

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Gwendoline, Kiel „MAXBühne“, 27.06.2010

Gwendoline, Kiel „MAXBühne“, 27.06.2010

So, bei der Fußball WM hat Deutschland also England im Achtelfinale mit 4:1 nach Hause geschickt und nebenbei noch „Rache“ für das „Wembley-Tor“ von 1966 genommen. In ganz Kiel herrscht also allerspätestens nach dem Public Viewing eine grandiose Stimmung, die noch beim anschließenden Konzert der Gruppe „Gwendoline“ einer Ärzte-Coverband anhält. Die Jungs heizen den Massen ein – zuerst mit vielen Ärzte-Songs und dazwischen immer wieder dem „54, 74, 90, 2010“-Song und dann geben Sie noch eine Stunde Zugabe mit vielen Partysongs. Die Fans vor der Bühne feiern alle begeistert mit, die restlichen Fans spielen das Spiel „wir fahren so lange im Autocorso durch die Kieler Innenstadt, bis uns das Benzin ausgeht“ – alles in allem also ein schöner Ausklang der Kieler Woche.
Good bye Kiel wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

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Drive!, Kiel „MAXBühne“, 26.06.2010

Drive!, Kiel „MAXBühne“, 26.06.2010

Irgendwie haben wir im letzten Jahr über die Jungs und das Mädel von „Drive!“ etwas geschrieben, das die erfreut hat. Das freut uns. Und dieses Jahr können wir auch nichts Negatives schreiben, weil sie wieder gut waren. So gut, dass sie die vom Nena-Konzert zurückströmenden Massen auf dem Platz vor der MAXBühne mit ihrem Programm zum Verweilen und Mitfeiern bewegen konnten. Was will man mehr als Musiker und was erfreut den Veranstalter mehr, als das der Platz voll ist? Den Fotografen hat’s auch gefreut, kam er doch noch zu ein paar guten Bildern von „seinem diesjährigen Wohnzimmer auf der Kieler Woche“.
Und wenn ich zum Abschluss noch eine kleine Bitte an die Adresse der Musiker äußern dürfte: Auch wenn dieser Tage „Michael Jackson-Todestag-Jubiläum“ gewesen sein mag – nehmt „Beat it“ lieber aus Eurem Programm heraus – da habt Ihr wesentlich stärkere Nummern.

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Cappy Calzone und der Mendocino Express, Kiel „MAXBühne“, 26.06.2010

Cappy Calzone und der Mendocino Express, Kiel „MAXBühne“, 26.06.2010

Oh Du schöner ewig währender Deutscher Schlager, der Du solch fundamentale Themen wie Liebe, Herzeleid, noch mehr Liebe und noch mehr Herzeleid so trefflich in wunderbare Worte und noch ergreifendere Notenarrangements zu kleiden vermagst. Was wäre meine Kindheit nur ohne Dich und „Die deutsche Schlagerparade auf NDR 2“ gewesen? Und dann habe ich Dich im zarten Alter von 13 Jahren schnöde für ABBA verlassen…
Tja, all diese längst verloren geglaubten Erinnerungen wurden gestern Abend wieder in mir erweckt, als „Cappy Calzone und der Mendocino Express“ auf der MAXBühne standen. Zugegeben, nach Nena waren Rex Gildo, Udo Jürgens und Co. schon ein heftiges Kontrastprogramm – aber Spaß gemacht hat’s dennoch.

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Nena, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 26.06.2010

Nena, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 26.06.2010

Nena – die kennt wohl jeder. Was soll ich also noch schreiben?
Ich könnte stattdessen erwähnen, dass sie mit einer halben Stunde Verspätung auf die Bühne kam – geschenkt. Ich könnte erwähnen, dass die akkreditierten Fotografen nur den ersten Song ablichten durften – auch geschenkt. Wer in knapp 4 Minuten nix Brauchbares zusammengeknipst bekommt, der sollte sich andere Motive suchen. Weiterhin könnte ich erwähnen, dass die Securities unmittelbar vor dem Beginn des Gigs vom Tourmanagement wie folgt angewiesen worden sind: „Die Reihen eins bis sechs: Keine Fotos, keine Videos!“. Das mussten die ganz in schwarz gewandeten Damen und Herren dann umsetzen – sehr zum Unmut vieler Fans, die schon stundenlang im vollen Nena-Fan-Outfit in den ersten Reihen ausgeharrt hatten, und die nun hofften, mit Ihrer digitalen Kompaktkamera ein Bild ihres Idoles machen zu können. So etwas finde ich persönlich schade bis unsinnig, da solche Bilder niemandem schaden, da sie nicht kommerziell verwendet werden können und die Fans durch so eine Anweisung enttäuscht werden.
Nicht, dass wir uns hier anmaßen wollen, Nena Ratschläge zu erteilen – aber: Gerade als mehrfache Mutter, Großmutter und Verfasserin von Kinderbüchern sollte sie eigentlich gut wissen, wie man geschickter mit Jugendlichen umgehen kann – erst recht, wenn es zudem noch Fans sind, die Platten und Merchandisingartikel vom Taschengeld kaufen.
Komm, Nena, gibt Dir einen Ruck und lass die Fans doch ihre Fotos machen! Das tut Dir nicht weh (zudem siehst Du auch immer noch verdammt gut aus, brauchst also vor Fotos keine Angst zu haben) und Deine Fans machst Du damit noch glücklicher.
+ -------------- +
Update vom 28.06.2010:
Nena erlaubt Ihren Fans nun doch das Fotografieren der ersten drei Songs. Näheres siehe im [ → Blog ].

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Duncan Townsend, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 26.06.2010

Duncan Townsend, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 26.06.2010

Duncan Townsend hat 2006 zusammen mit Nena „Caravan of Love“ neu eingespielt. Diesen Song arrangierte er für die Show „50 Jahre BRAVO“. So fragte ihn der hiesige Veranstalter halt, ob er den Supportact für Nena an diesem Abend auf der „Unser Norden-Bühne“ an der Kieler Hörn machen würde. Zum Glück sagte er zu, sonst wäre schöne Musik an den zahlreich erschienenen Zuschauern vorbeigegangen (und der Fotograf hätte natürlich auch ein paar Bilder verpasst).
Gut gefallen hat mir, dass Duncan nach dem Auftritt in den Graben kam, Autogrammkarten und CDs verteilte und nicht müde wurde, die zahlreichen Autogrammwünsche zu erfüllen. Somit war für die zahlreichen Fans die Wartezeit bis zu Nena auch nicht mehr so lang…

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Coverline, Kiel „MAXBühne“, 25.06.2010

Coverline, Kiel „MAXBühne“, 25.06.2010

Was wäre die Kieler Woche ohne ein Konzert von Coverline. Wir freuten uns schon auf das Konzert, da wie die Musiker auch persönlich kennen. So war es kein Problem, dass wir auch auf der Bühne fotografieren durften. Leider hatten wir dieses Mal viel Ausschuss bei unseren Bildern, denn in einigen sehr guten Performance-Passagen war plötzlich ein sehr auffällig gekleideter (Trainingsjacke eines dörflichen Sportvereins) – nicht zu übersehender – Videofilmer vor unseren Linsen. Über seine Arbeitsweise verlieren wir mal lieber kein Wort. Aber zurück zur Band und dem Konzert : Gleich zu Beginn füllte sich der Platz und blieb auch den ganzen Abend voll. Die Stimmung war Klasse und ausgelassen. Thorsten der Leadgitarist ist wie ein Flummy über die Bühne gesprungen, so dass ihr hier auch einige Jumpbilder bewundern könnt. Auf Grund der Action-geladenen Show gibt es zwei Sets von Bildern und sorry, dass Johanna dieses Mal nicht wirklich mit auf den Bildern ist.
Es war ein Abend voller Partylaune und wir konnten zwischen unseren Jobs als Fotograf und „Teilzeitsecurity“ das Konzert auch mal als Zuschauer genießen.

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Illegal 2001, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 25.06.2010

Illegal 2001, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 25.06.2010

Die (Garten-) Zwerge kommen! Und das so richtig mit dem vollen Programm, also mit Gießkanne, Spaten und so weiter…
Aber spätestens mit den ersten Riffs erweisen sie sich dann als ausgewachsene Rocker und an die Zwerge erinnert auch nur noch das Outfit von „Illegal 2001“ – sonst nichts. Richtig feine Musik, eine super Show und auch gutes Licht schlagen Publikum und Fotograf in den Bann. Aber eigentlich war das Publikum schon vorher in richtig guter Feierstimmung und konnte es kaum erwarten seine „local heroes“ endlich auf der Bühne zu erleben. Nun ja – wer schon seit fast 20 Jahren im Geschäft ist und sich dort behaupten kann, der muss etwas auf dem Kasten haben. Und gestern Abend stellten die 5 Jungs aus dem Norden das wieder eindrucksvoll unter Beweis.

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Lifeline, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 25.06.2010

Lifeline, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 25.06.2010

Ich war viel zu früh im Kieler Woche Musikzelt! Eigentlich hätte ich es wissen sollen: Dort fangen alle Gigs immer mit ordentlich Verspätung an – ganz im Gegensatz zu anderen Bühnen, wo es pünktlich auf die Minute losgeht. Aber egal. Gekommen war ich wegen „Illegal 2001“, aber es spielte noch „Lifeline“. Freundlicherweise durfte ich für die letzten zwei Songs noch in den Graben, um ein paar Bilder zu machen. (Dafür einmal an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die Security aber natürlich auch an die Band.)
So richtig mitbekommen habe ich eigentlich nur noch „Radar Love“ (von Golden Earring), aber das fand ich gut. Schade eigentlich, dass ich erst so spät zu diesem Gig kommen konnte, aber andererseits auch gut, dass ich diese Band überhaupt noch sehen, hören und fotografieren konnte.
Und ja, ich habe wieder einmal festgestellt, dass LED-Beleuchtung für’s Fotografieren ganz schön kritisch sein kann – vor allem wenn das Licht von der Helligkeit her unausgewogen und eher dunkel ist.

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Hermes House Band, Kiel „NDR-Bühne“, 25.06.2010

Hermes House Band, Kiel „NDR-Bühne“, 25.06.2010

„Europas beste Partyband“ – spätestens, seitdem sie John Denver’s „Country Rose“ recycled haben, kennt man sie als professionelle Lieferanten ausgelassener Partystimmung: Die Rede ist von der „Hermes House Band“ aus Holland.
So auch auf der NDR-Bühne: Schon mit den ersten Klängen des Openers „Amarillo“ war klar, dass auch hier wieder das Motto „Feiern, fröhlich sein, eine gute Zeit haben“ lauten würde. Das Publikum tanzte und klatschte gleich zu Beginn fleißig mit und auch die Musiker waren von der ersten Note an gleich voll da. Ich konnte leider von diesem gelungenen Auftritt nicht mehr Stimmung einfangen, da ich – etwas in Zeitnot – schon zu „Illegal 2001“ weitermusste.

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Stanfour, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 25.06.2010

Stanfour, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 25.06.2010

Gestern schon bei Milow dachte ich mehr Zuschauer passen nicht auf den Platz vor der „Unser Norden-Bühne“, aber es ging mehr. Man sah nur noch Köpfe ringsherum, vor allem viel weibliches Publikum der jüngeren Semester, die dann auch kräftig und begeistert kreischten, als dann die Jungs von Stanfour pünktlich auf die Bühne stürmten. Voll Power legten sie los und man kam sich im Graben vor, als würde das Konzert schon seit einiger Zeit auf vollen Touren laufen.
Ob wohl bei uns im Süden Stanfour im Radio rauf und runter gespielt werden, habe ich die Musik nicht über. Es macht immer noch Spaß, sie zu hören und auch diesmal dachte ich, es wäre schön, wenn ich noch bleiben könnte. Aber Jammern hilft nix, ich bin ja zum Arbeiten hier und nicht zum Vergnügen. Naja, ein wenig schon auch zum Vergnügen, aber psst… verratet es nicht meinem Boss.

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Chili Con Pepper, Kiel „MAXBühne“, 24.06.2010

Chili Con Pepper, Kiel „MAXBühne“, 24.06.2010

Und zum Ende des Abends heizte „Chili Con Pepper“ dem Publikum noch einmal ordentlich ein. Wie der Name schon vermuten lässt, ist diese Formation eine Tributeband zum Thema „Red Hot Chili Peppers“. Dementsprechend ging die Post ab – sowohl auf als auch vor der Bühne.
Der Siedepunkt war erreicht, als die Band die Fans einlud, gemeinsam mit ihnen auf der Bühne abzutoben. Obwohl die MAXBühne sehr stabil gebaut ist und auch auf festem Untergrund steht, gab es doch einige Bewegung im Gebälk. Zum Glück entschärfte sich die Situation mit dem nächsten Song wieder etwas.

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Graumeliert ist Zeitlos, Kiel „Junge Bühne Ratsdienergarten“, 24.06.2010

Graumeliert ist Zeitlos, Kiel „Junge Bühne Ratsdienergarten“, 24.06.2010

Dann also „Graumeliert ist Zeitlos“ aus Berlin statt „Silbermond“. Diese Band macht Alternative Rock und die Mucke kommt recht kraftvoll und schnörkellos daher. Nach all den großen Bands auf der Kieler Woche und den teilweise gigantischen Bühnen mit ihrer gewaltigen Technik ist das auf der kleinen Bühne im Ratsdienergarten einmal eine angenehme Abwechslung. Schade eigentlich, dass nur so wenig Publikum hierin findet.

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Milow, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 24.06.2010

Milow, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 24.06.2010

Heute stand für mich Milow auf dem Programm. Den ersten „Schock“ bekam ich, als ich die Menschenmassen sah, das bedeutete für mich nach dem Fotografieren ein „Schwimmen in der Sardinenbüchse“. Aber der Reihe nach… Vor dem Gig hatte ich noch etwas Zeit und konnte mich getrost noch etwas umsehen. Viele aufgeregte Mädels aus der Clerasil-Fraktion hüpften vor der Bühne rum und konnten es nicht erwarten, dass Ihr Idol auf die Bühne kam. Endlich war es soweit: Die Band erschien und das erste Lied erklang… Milows Stimme kam aus dem Off und die Fotografen wurden schon etwas hibbelig, da ja nur drei Songs zur Verfügung standen, um die Bilder zu machen. Die Sorge war unbegründet als Milow dann auf die Bühne kam ging ein Aufschrei der Begeisterung durch die Massen. Seine Musik hat mir persönlich gut gefallen und ich fand es nach den ganzen rocklastigen Gigs einmal angenehm, ruhigere Töne zu hören.
Nachdem ich mit dem Fotografieren fertig war, stand noch für den Rückweg der Kampf durch die Menge bevor – aber das ist eine andere Geschichte.

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PowerAge, Kiel „MAXBühne“, 24.06.2010

PowerAge, Kiel „MAXBühne“, 24.06.2010

Ok, also wieder einmal „Musik“ im AC/DC-Style von „PowerAge“. Eigentlich sind die Jungs wirklich gut und noch besser sind sie in ihrer Originalband „Ohrenfeindt“, wovon wir uns 2009 ja auch schon live überzeugen konnten…
Wenn sie AC/DC spielen, dann tun sie das auch mit Power und einigen guten Showeffekten – die Kommunikation mit dem Publikum (es war übrigens proppevoll am frühen Abend an der MAXBühne) funktioniert auch. Aber – wie ja auch schon an anderer Stelle geschrieben: Das sind Songs von AC/DC, die von Metallern gespielt werden. Einigen wir uns also darauf, dass „PowerAge“ eine AC/DC-Coverband ist, aber keine AC/DC-Tributeband. Ansonsten waren wir aber nicht unzufrieden.
Für witzige Randbegebenheiten sorgte übrigens dieses Mal der Bühnennebel: Bei fast Windstille waberte er völlig unberechenbar an Stellen, wo er sich die letzten Tage noch nie hin verirrt hatte. Das sorgte mitunter dafür, dass die ersten 5 Reihen des Publikums „voll in der Milchsuppe“ standen.

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Silbermond, Kiel „NDR-Bühne“, 24.06.2010

Silbermond, Kiel „NDR-Bühne“, 24.06.2010

So, die nächste Band, denen wir feierlich die bewährten schwarzen Konzertbilder aus dem Hause rockpixx.com überreichen…
Unsere Akkreditierung für den Gig lag vom NDR als Veranstalter vor, das Management hat diese dann kurz vor Konzertbeginn gekippt. So etwas ist ärgerlich! Nicht, weil wir keine Bilder machen konnten, das stört uns nicht, dafür hat dann eine andere Band den Platz für gute Bilder und ein Review von Ihrem Auftritt auf unserer Seite bekommen. Es ist allenfalls ärgerlich für uns, weil wir wieder einmal mit einer Akkreditierung in der Tasche umsonst zu einem Gig gelaufen sind. Und für den Veranstalter ist so etwas natürlich auch immer unschön.
Aber hier gilt auch wieder: Wer nicht will, der hat schon…
PS: Irgendwie ist das mit den deutschen Bands auf dieser „Kieler Woche“ sowieso mitunter merkwürdig: Akkreditierungen bei Selig und Silbermond und dann noch die Sache mit dem Bilderklau von „One Fine Day“, die ausführlicher in unserem Blog beschrieben ist.

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Skydogs, Kiel „MAXBühne“, 23.06.2010

Skydogs, Kiel „MAXBühne“, 23.06.2010

So, dass Achtelfinale bei der Fußball-WM war erreicht und so langsam trudelten feiernde Menschen auf dem Platz vor der MAXBühne ein, wo die „Skydogs“ schon eine ganze Weile ihre mitreißende Show ablieferten. Sie machten das sogar so gut, dass der Platz immer voller wurde und manch einer im Publikum das Fahneschwenken ob des Sieges der deutschen Fußballmannschaft gegen Ghana einstellte und stattdessen lieber das Tanzen zur energiegeladenen Musik von der Bühne dort oben anfing.
Die „Skydogs“ spielten ohne Pause bis Mitternacht durch und brannten ein musikalisches Feuerwerk aus den aktuellen Charts und denen der letzten Jahre ab. Und dann waren da noch die Sachen mit den Synchronschwimmern, dem weißen Hai und dem „Animal“ an den Drums… Darüber schreiben wir hier aber nichts – das muss man einfach einmal selbst gesehen haben.

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Limited Edition, Kiel „MAXBühne“, 23.06.2010

Limited Edition, Kiel „MAXBühne“, 23.06.2010

Eine undankbare Aufgabe für alle Beteiligten!
Die Situation: Es ist Fußball-WM in Südafrika, die deutsche Mannschaft bestreitet das entscheidende Vorrundenspiel gegen Ghana um den Einzug in das Achtelfinale und alles strömt zu den Public Viewing-Plätzen in der Landeshauptstadt Kiel.
Der Veranstalter freut sich über jeden Besucher, der fernseh-freien Zone an der MAXBühne dennoch verweilt und begrüßt ihn mit Handschlag und einem Erfrischungsgetränk.
Die Musiker von „Limited Edition“ geben ihr Bestes, um mit Rockklassikern der gefühlten letzten 300 Jahre das Publikum, welches mit mit Deutschlandflaggen, -trikots und anderen Fanutensilien auf der Durchreise ist, dennoch zum Bleiben zu bewegen.
Die Fotografen „freuen“ sich einmal wieder, dass ISO 400 an den Kameras locker ausreicht, um ein Konzert zu fotografieren: Strahlender Sonnenschein lassen jede Kanne am Bühnendach verblassen – Lichtstimmung gleich Null.
Kompliment an die Musiker, dass sie dennoch durchgehalten haben – anders als die Fotografen, die sich dann auch lieber das 1:0 gegen Ghana angetan haben…

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True Collins, Kiel „MAXBühne“, 22.06.2010

True Collins, Kiel „MAXBühne“, 22.06.2010

Donnernde Drums, Keyboardklänge irgendwo angesiedelt zwischen ätherisch und pompös, dazu eine markante Stimme: „True Collins“ waren wieder auf der MAXBühne zu Gast. Und wenn es die Eingangsbeschreibung schon erahnen lässt – spätestens bei der Namensnennung der Band wird klar, dass es hier ausschließlich um die Musik von „Genesis“ ging.
Wir hatten bereits 2009 das Vergnügen gehabt, diese Band auf derselben Bühne erleben zu können und waren auch jetzt wieder begeistert. Die 5 Musiker sind noch besser geworden. Und nachdem zum letzten Drittel des Konzertes auch der Lichtmensch wechselte, kam auf dem sehr vollen Platz vor der Bühne dann so richtig Stimmung auf. Nun passte alles: Perfekte Show, perfektes Licht (unser Dank geht an Stephan Heinrich von der MAXBühne) und nahezu perfekter Sound. Warum „nahezu“? Nun - irgendwie klangen die Drums und der typische „compressed sound“ von Phil Collins dieses Jahr bei True Collins etwas weniger hart und metallisch. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau…

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Torfrock, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 22.06.2010

Torfrock, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 22.06.2010

Über „Torfrock“ noch viel schreiben zu wollen, hieße Krabben nach Torfmoorholm tragen zu wollen, also lasse ich es. Erwähnen möchte ich nur noch, dass ich bereits seit 1979 schwer begeistert bin von den Jungs um Raymond und Klaus.
Ansonsten das gewohnte Bild bei einem Torfrock-Konzert, auch im Kieler Woche Musikzelt: „Odin“-Rufe, Wikingerhelme, viel Met und ordentlich gute Stimmung, die von der Bühne mit reichlich „Ganz vielen Dankeschön“ vergolten wurde.

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Wohnraumhelden, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 22.06.2010

Wohnraumhelden, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 22.06.2010

„Wir sind Wohnraumhelden und kommen aus Hannover Slash Linden. Wir treten ein für die Verbesserung der Welt.“ – Und dann folgt ein Song mit dem Titel „Fleischsalat“!
Tja… was soll man dann noch machen, wenn man beinahe vor Lachen auf dem Boden liegt? Vor allem dann, wenn nach dem Song noch die folgende Durchsage gemacht wird: „Da vorne rechts an der Bühne ist unser Merchandising-Stand. Da könnt Ihr nach dem Konzert die originalen Wohnraum-Fleischsalatbrötchen bekommen. Auf Wunsch unterschreiben wir auch auf diesen…“
Nachdem Christof Stein-Schneider bereits 2008 schon vor unseren Kameras war – damals noch als Mitglied von „Fury in the Slaughterhouse“, ist er nun nach deren Auflösung unter Anderem mit Fabian Schulz mit dem Projekt „Wohnraumhelden“ unterwegs. Witzige Texte und eine einfallsreiche Bühnenshow runden ein sehr kurzweiliges Programm dieses Duos ab. Bezeichnend auch, dass der Soundcheck in den eigentlichen Auftritt eingebunden wird. Das ist nur schwer zu beschreiben – hingehen und selbst ansehen kann daher nur die uneingeschränkte Empfehlung lauten!

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One Fine Day, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 22.06.2010

One Fine Day, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 22.06.2010

So heute der zweite Anlauf auf der Unser Norden-Bühne. Hoffentlich ist das Management von „One Fine Day“ vernünftiger. Ich kam an der Bühne an und war auch etwas erleichtert, als es hieß, „die Presse darf in den Graben“. Sonst wären heute für Euch nicht so viele Bilder hier online gegangen. Die Jungs von One Fine Day stammen hier oben aus der Gegend und hatten deswegen ein Heimspiel. Aber auch wenn dies nicht der Fall wäre, das Publikum haben sie mitgerissen. Während ich im Graben den wie einen Derwisch über die Bühne fegenden Sänger mit der Kamera eingefangen habe, hörte ich hinter mir, wie das Publikum begeistert und das auch noch sehr textsicher mitsang. Der Platz vor der Bühne war sehr gut mit Fans gefüllt, um mit One Fine Day ein tolles Konzert zu erleben. Wenn Ihr neues Album jetzt im August rauskommt, bin ich gespannt, ob es genauso gut, wenn nicht sogar noch besser ist. Auf jeden Fall werde ich die Gelegenheit nutzen, sobald die Jungs mal wieder in der Nähe meiner Fotografenroute spielen, erneut Bilder von ihnen zu machen.

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Fools Garden, Kiel „Rathausbühne“, 22.06.2010

Fools Garden, Kiel „Rathausbühne“, 22.06.2010

„Lemon Tree“ – wer kennt diesen Song aus den Neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts aus dem letzten Jahrtausend nicht? „Fools Garden“ (mittlerweile ohne Apostroph) nur auf diesen Song zu reduzieren, wäre allerdings ungerecht. Es ist durchgängig schöne Musik, die ganz entspannt daherkommt und mich immer ein wenig vom Soundgefüge her auch an die Sechziger erinnert.
Und so war gestern Abend auf der Rathausbühne auch eine ganz entspannte Sommernacht mit der englischsprachigen Musik von den vier Jungs aus dem Bundesland, wo man alles kann, außer Hochdeutsch, angesagt.

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Boerney and The TriTops, Kiel „Lübzer-Park-Bühne“, 22.06.2010

Boerney and The TriTops, Kiel „Lübzer-Park-Bühne“, 22.06.2010

Die Streichung (galt nur für Fotografen) des Selig-Konzertes gab mir die Zeit, eine tolle Partyband, die wir auch schon 2008 auf der Kieler Woche vor der Linse hatten, abzulichten. „Boerney und die TriTops“ heizten den Zuschauern vor der Lübzer Park-Bühne auch gleich kräftig ein. Bei Songs von BoneyM und vielen anderen Heroes der 70er und 80er ging das Publikum begeistert mit. Auch für das Auge wurde einiges geboten - witzige Kostüme und etliche Kostümwechseln versetzen einen in die Zeit von vor 40 Jahren zurück. Glamrock und Partystimmung vom Feinsten.

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Selig, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 22.06.2010

Selig, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 22.06.2010

Ihr seid sicherlich hier, weil Ihr Bilder vom Selig Konzert auf der Kieler Wochen sehen wollt?
Tja Pech für Euch...
Unsere Fotografin war gestern pünktlich an der Bühne und eine viertel Stunde vor Konzertbeginn kommt die Ansage vom Management „Keine Presse und keine Fotos aus dem Publikum, die kommerziell verwertbar sind.“
Eigentlich unverständlich, denn die Bands leben ja davon, dass Ihre Fans die Platten kaufen und auch per Bildberichterstattung von den Konzerten erfahren. Dieses Verhalten fällt eindeutig in die Kategorie „großspuriges und arrogantes Management“. Wer ist eigentlich hier wichtig – die Band oder das Management? In diesem Fall hat sich das Management durchgesetzt. Ob dies zum Wohl der Band ist, möchten wir bezweifeln. Leid tun uns nur die Fans, denn sie können sich keine Bilder anschauen und diejenigen, welche vor Ort waren, durften auch keine Bilder machen. Leid tun uns ebenfalls die Veranstalter, wenn von ihren Konzerten dann nicht in der Presse berichtet werden kann – oder nur Negativ-Schlagzeilen übrigbleiben.
Wir machen mit diesem Artikel auf dieses Verhalten aufmerksam, damit die Fans erfahren, wie mit Ihnen umgegangen wird - dass keine Berichterstattung und keine Bilder gewünscht werden - genauso wie die Veranstalter dann im Vorfeld einplanen können, dass wenn sie Selig buchen, sie damit rechnen müssen, dass von Ihrer Veranstaltung nicht berichtet werden kann.
So jetzt wird keine Energie mehr in dieses für uns nicht stattgefundene Konzert gesteckt. Schauen wir nach vorne und berichten von Bands, die das noch wünschen und auch zu schätzen wissen.

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Ten and Out, Kiel „MAXBühne“, 22.06.2010

Ten and Out, Kiel „MAXBühne“, 22.06.2010

Es ist schwierig, am frühen Abend im Hellen die Aufgabe zu haben, die Leute auf dem relativ leeren Bühnenvorplatz an der MAXBühne zum Verweilen zu bringen. Gerade, weil hier der Platz kein abgeschlossenes Areal ist, sondern weil er direkt am Bahnhof liegt und sich zudem noch auf einer der Haupt-Flanierrouten zwischen der Innenstadt und der „Unser Norden-Bühne“ befindet.
„Ten and Out“ (aus Kiel… für Kiel) – haben gestern Abend diese Aufgabe sehr gut gelöst. Die Musik (Top 40 dieser und vergangener Zeiten) stimmte, die Interaktion mit dem Publikum auch und am Ende konnte dann der nächste Act sicher sein, dass viel Publikum vorhanden sein wird. Kompliment an die Musiker, deren Show auch unserer Fotografin gut gefallen hat.

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MerQury, Kiel „MAXBühne“, 21.06.2010

MerQury, Kiel „MAXBühne“, 21.06.2010

„MerQury“ – what else to say…?
Schon so oft gesehen, so viel darüber geschrieben, noch mehr Bilder gemacht und immer noch verdammt gut – eigentlich sogar besser, als bei den letzten beiden Gigs im Jahr 2009.
Schön auch immer wieder die freundliche Begrüßung, wenn wir uns irgendwo backstage in Deutschland begegnen. Und hier in dieser lauschigen Mittsommernacht an der „MAXBühne“ beendeten wir dann unseren Konzertabend mit insgesamt 8 Acts und stellten erfreut fest, dass zum ersten Mal während der diesjährigen „Kieler Woche“ der Bahnhofsvorplatz kaum die Menge an Menschen aufnehmen konnte, die sich diesen fantastischen Act nicht entgehen lassen wollten – Freddie lebt!

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Brothers in Arms, Kiel „Rathausbühne“, 21.06.2010

Brothers in Arms, Kiel „Rathausbühne“, 21.06.2010

Zurück zur Rathausbühne: Schon während ich zwei Stunden zuvor „Mr. Police“ ablichtete, tippte mir der freundliche Oly von „Brothers in Arms“ von hinten auf die Schulter und sagte mir, für nachher ginge alles klar mit dem Fotografieren auf der Bühne. Also zum wiederholten Male die Musik von „Dire Straits“ ablichten und genießen. Ich habe ja schon einiges über „Brothers in Arms“ geschrieben und auch schon viele Bilder von Ihnen gemacht. Alleine ihre Homepage ist seit dem Relaunch ja voll mit Bildern von rockpixx.com.
Die Show als solche kam soundmäßig wie gewohnt sehr sauber rüber und endlich war auch einmal so etwas wie brauchbares Bühnenlicht an der Rathausbühne vorhanden – die Chance galt es dann doch auch gleich zu nutzen. Leider hatte ich nicht viel Zeit, da zeitgleich „MerQury“ auf der „MAXBühne“ spielten und wir als diesjähriger Medienpartner der MAXBühne dort schließlich auch ein paar Verpflichtungen haben.

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Big Maggas, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 21.06.2010

Big Maggas, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 21.06.2010

So und jetzt Kontrastprogramm… Big Maggas eine Kultband aus Hamburg. Eine Partyband, die es versteht Ihr Publikum zu unterhalten. Los ging es schon mit der Bühne, da stand ein Käfig für einen der Musiker und was mich freute, war, dass das Postest für die Drums am linken Bühnenrand stand. So war die Chance da, diesen auch einmal gut Abzulichten, denn gerne sind die im Bühnenhintergrund und meistens auch noch im Dunkeln versteckt.
Die Jungs brachten Schlager richtig gut als Stimmungsmusik rüber ohne angestaubt zu wirken. Ganz nett waren auch der Azubi und Ihr Bassist im Käfig. Zeitweise hatte ich mit dem Sänger zu kämpfen, der sich zwar gut in Pose schmiss, aber auch gleichzeitig wie ein Derwisch über die Bühne fegte.
Das Publikum ging begeistert mit – egal welcher Generation es angehörte. Einfach Partystimmung vom Feinsten.

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United 4, Kiel „Lübzer-Park-Bühne“, 21.06.2010

United 4, Kiel „Lübzer-Park-Bühne“, 21.06.2010

Und da war sie dann wieder: Deutschlands wohl mittlerweile bekannteste Partyband (und vermutlich auch eine der schrillsten ihrer Art): „United Four“. Wer kann schon von sich behaupten, einen gepiercten Rinderschädel als Bandlogo zu haben und wer sonst noch tritt im „Kuhflecken-Outfit“ auf?
Auch in diesem Jahr also wieder an derselben Stelle auf derselben Bühne zu finden wie im letzten Jahr, nur dass der Bühnenname dieses Mal den Namen einer anderen Biersorte trägt – ein Zugeständnis an die vielen großen Sponsoren der „Kieler Woche“, ohne die ein solches Beiprogramm gar nicht möglich wäre.
Doch zur Musik und zur Show: Top-Hits dieser und vergangener Tage im typischen „United Four“-Sound ergänzen sich gut mit einer hinreißenden Optik. Wer einmal ein Stück von ABBA aus der PA von den vier Jungs gehört hat, der weiß, was ich meine… Natürlich durfte auch die Ansage „Willst Du einmal ein geiles Foto machen?“ nicht fehlen, und so kam es, dass ich wieder einmal auf der Bühne auf dem Drumpodest landete und posende Musiker mit einem eingenordeten Publikum im Rücken ablichten konnte. Eine Spaßveranstaltung in allen Belangen!

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Cassandra Steen, Kiel „Krusenkoppel“, 21.06.2010

Cassandra Steen, Kiel „Krusenkoppel“, 21.06.2010

So und weiter ging es zu Cassandra Steen auf die Krusenkoppel. Zum ersten Mal war ich auf dieser Bühne und fand den Gig im „kuschligen Amphittheater“ ganz gut, weil so eine angenehme Clubatmosphäre aufkam. Schön war es für mich, mal die Bühne auch von oben zu fotografieren und nicht nur immer die Bühnen aus dem Graben zu sehen. Licht und die ganze Atmosphäre auf der Krusenkoppel unterstrichen perfekt die Musik von Cassandra Steen. Der Aufbau der Bühne ermöglichte es mir auch die ganze Bühne mit der Lightshow abzulichten. Es war einfach schön und wieder mal… schade, dass ich zum nächsten Gig weiter musste.

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Mr. Police, Kiel „Rathausbühne“, 21.06.2010

Mr. Police, Kiel „Rathausbühne“, 21.06.2010

Und die nächste Station an diesem Abend war dann die Rathausbühne. Eigentlich gehe ich da schon immer mit einem leichten Bauchgrimmen hin, weil erstens die Bühne recht hoch ist, zweitens der Graben die Bezeichnung als solche nicht wirklich verdient, drittens oftmals Notenständer und riesige Monitorboxen den Blickwinkel zusätzlich einschränken und schlussendlich das Licht (sofern vorhanden) oftmals nicht der Bringer ist.
So genug gejammert – hier soll es schließlich um „Mr. Police“ gehen, eine Tributeband, deren Vorbild natürlich „The Police“ ist. Der Sound kommt gut hin, die Optik stimmt auch (leider habe ich den Drummer aus den obigen Gründen eins bis drei nicht ablichten können) und die drei Musiker hinterlassen bei mir durchaus einen spielfreudigen Eindruck. Somit kann ich meine Erfahrungen mit Tributebands zum Thema „The Police“ nach „Reggatta de Blanc“ weiter ausbauen…

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Bandits and Friends, Kiel „MAXBühne“, 21.06.2010

Bandits and Friends, Kiel „MAXBühne“, 21.06.2010

Mit Bandits & Friends ging heute mein Kieler Woche Programm los. Angekündigt durch Presse- und Promotiontexte war „Cover-Rock aus Leidenschaft“ und „Jedes Konzert ist eine Einladung zu einer Zeitreise in eine für jeden von uns unvergessliche Epoche - eine Gelegenheit, den revolutionären Spirit in sich zu fühlen, den unbeschreiblichen Vibrations nachzuspüren, sich an Sound und Vision zu berauschen.“
Na ja – wie soll ich sagen, vom her Sound mag es ja Leidenschaft sein, aber der ist nicht das Einzige, was Rock ausmacht, dazu gehört meines Erachtens auch die Performance, die ich in diesem Fall vermisst habe, und was sich leider auch auf den Bildern widerspiegelt. Hier war für mich als Fotografin nicht mehr drin. Schade eigentlich. Leidenschaft muss man als Künstler auch nach außen zeigen, denn Standard-Gesichter, die eher einen gelangweilten Ausdruck rüberbringen und kaum Posen auf der Bühne, bringen nicht wirklich Stimmung rüber. Mal schauen, ob es nächstes Jahr bei der Kieler Woche schon besser ist.

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Wise Guys, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 21.06.2010

Wise Guys, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 21.06.2010

Die „Unser Norden-Bühne“ war komplett leer: Keine Technik zu sehen, aber dennoch brachte eine gro0e Menge an Zuschauern den Platz davor zum überquellen – warum das?
„Vokal-Pop“ von dem deutschen a capella-Erfolgsquintett der letzten Jahre stand auf dem Programm: Die „Klassenfahrt“ der „Wise Guys“ sollte an diesem Abend auch in Kiel Station machen. Und das tat sie dann auch: Die fünf Musiker eroberten schon mit den ersten Noten ihr Publikum, welches sich zudem als sehr textsicher erwies. Egal, was dort oben auf der Bühne angestimmt wurde, irgendwo im Publikum (oder gleich überall) wurde begeistert mitgesungen. Dazu noch bestes Sommerwetter (endlich!) und der Abend konnte gut beginnen…

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Tin Lizzy, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 20.06.2010

Tin Lizzy, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 20.06.2010

Nach UB40 stand auf der „Unser Norden-Bühne“ die Gruppe Tin Lizzy. Eine Kult-Partyband hier aus dem Norden. Mir fiel gleich zu Anfang positiv auf, dass die Bandmitglieder sehr gesangssicher sind. Ebenso hat mir das Zusammenspiel der Musiker auf der Bühne gefallen. Keiner von ihnen stand nur steif hinter seinem Instrument bzw. dem Mikroständer… es wurde auch etwas für das Auge geboten. Eben Partystimmung vom Feinsten.
Als ich gerade den Graben verlassen wollte, hörte ich im Hintergrund das Lied „Heavy Cross“ von Beth Ditto und Gossip und nicht nur das, von der Stimme hätte man meinen können, Beth herself steht auf Bühne. Beim Umdrehen sah ich dann noch die gute Performance der Sängerin und entschloss mich schnell noch aus dem Publikum, was leider (für mich selbst „Gott sei Dank“) nicht so eng stand, einige Bilder von Ihr zu machen. Für mich eine Band, die bei der nächsten Gelegenheit wieder mal die Linse kommt.

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UB40 (Ali Campbell), Kiel „Unser Norden-Bühne“, 20.06.2010

UB40 (Ali Campbell), Kiel „Unser Norden-Bühne“, 20.06.2010

Ali Campbell’s UB40 waren mein erster Gig am Sonntag, den ich zu fotografieren hatte. Wem fallen beim Namen UB40 nicht sofort Songs wie „Red Red Wine“ oder „Kingston Town“ ein. Feine Reggae-Musik, die einen sofort vom blauen Meer, endlosen Sandstränden, Wärme und einem leckeren Cocktail träumen lässt. Meer und Cocktails habe ich vor Ort auf der Kieler Woche auch, nur mit der Wärme ist das so eine Sache. Da muss ich dringlich mit Petrus nochmal verhandeln. Aber so… nicht abschweifen, hier geht es ja um die Musik. Auch wenn ich beim Verlassen des Geländes von einigen Zuschauern gehört habe, dass er sich vor 25 Jahren besser angehört hätte, ich persönlich fand es nicht so und hey Leute, vergesst nicht auch die Musiker werden älter.
Für mich persönlich war es ein schöner Abend an dem ich mal wieder ein Konzert in voller Länge genießen durfte.

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Tonados, Kiel „MAXBühne“, 20.06.2010

Tonados, Kiel „MAXBühne“, 20.06.2010

„Tonados“ (ohne „r“!), eine Top 40-Band, fand ich anschließend auf der MAXBühne vor. Bemerkenswert war hier vor allem die Stimme von der Sängerin und auch das Zusammenspiel Ihrer Stimme mit der vom Sänger. Das Repertoire erstreckte sich von tagesaktuellen Hits aus den Charts bis hin zu Klassikern von beispielweise Tina Turner. Die sechs Musiker spielen 4 Stunden durch ohne eine Pause zu machen und das verdient ebenfalls besondere Anerkennung. Mehrmals bildeten sich im Publikum vor der Bühne spontan Bereiche, in denen fleißig getanzt wurde – was will eine Top 40- oder Partyband mehr erreichen?

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Level 42, Kiel „NDR-Bühne“, 20.06.2010

Level 42, Kiel „NDR-Bühne“, 20.06.2010

Der funkige Bass schlechthin erwartete mich auf der NDR-Bühne am Sonntagabend: „Level 42“ rund um Mark King war angesagt. Nachdem die Band schon 2009 auf der Kieler Woche vor den Linsen unserer Fotografin war, konnte ich mich nun von der herausragenden Live-Performance der fünf Musiker überzeugen. Hinter mir war sehr viel Publikum versammelt und die Band war noch vor der ersten Note schon voll da. Das Publikum spätestens nach den ersten hämmernden Akkorden vom Bass (anders kann ich diese Spielweise einfach nicht beschreiben).
Level 42 waren ja schon immer für ihre gute Live-Performance bekannt und so machten sie auch auf dieser Bühne ihrem Ruf alle Ehre. Alte und neuere Stücke wummerten über den „Osteekai“ an der Kieler Innenförde und läuteten eine funkige und groovige Nacht ein – schade, dass ich schon bald wieder zur nächsten Bühne musste…

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Boombao, Kiel „MAXBühne“, 20.06.2010

Boombao, Kiel „MAXBühne“, 20.06.2010

Ein „Gig“ der anderen Art: Keine bunten Lichter, kein Nebel – es ist ja um kurz nach 18:00 Uhr auch noch taghell. Aber auch keine PA, keine Gitarren, Bass, Keyboards und kein Gesang – dafür ausschließlich Percussion und ein Blasinstrument in Form einer Trillerpfeife: Auf der Bühne steht eine Samba-Showband in einer Zweierreihe mit gut 20 Leuten, die trommeln, was das Zeug hält.
Es sind „Boombão“ (so die korrekte Schreibweise), die mit pulsierenden Rhythmen das Publikum faszinieren. Und dazu sind nicht einmal leicht bekleidete weibliche Wesen auf der Bühne notwendig: Züchtig bekleidet in schwarz heizen die Ensemblemitglieder den Zuschauern vor der MAXBühne mit heißen Sambaklängen ordentlich ein. Dass sie dabei zusätzlich auch noch viel Spaß haben, sieht man ihnen an.

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ReCartney, Kiel „Rathausbühne“, 19.06.2010

ReCartney, Kiel „Rathausbühne“, 19.06.2010

Nach Guildo Horn ging es gleich auf der Rathausbühne mit ReCartney weiter: Eine der besten Beatles-Tributebands. Auch optisch kommen sie gut an Ihre Vorbilder in jungen Jahren ran. Viele der Besucher des Eröffnungskonzertes sind dann auch noch geblieben, so dass die Jungs vor einer ansehnlichen Zuschauermenge spielen konnten. Über die Musik der Beatles zu schreiben, kann ich mir hier sparen, die kennt ja jeder von uns… egal welcher Generation er angehört. Die Jungs boten eine gute Show und begeisterten Ihr Publikum, welches aus vollem Hals mitsang.
Auch hier fluchte ich während des Fotografierens über die Videowand, aber was soll’s davon verschwindet sie auch nicht. Ich hoffe einfach, dass die Verantwortlichen mal Ihr Lichtkonzept für die nächsten Jahre überdenken und dass dann vielleicht auch an der Rathausbühne gute Lichtverhältnisse vorhanden sind.

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Trez Hombrez, Kiel „NDR-Bühne“, 19.06.2010

Trez Hombrez, Kiel „NDR-Bühne“, 19.06.2010

Und dann der zweite Act auf der NDR-Bühne: Die Männer aus Texas mit den langen Bärten kommen!
Nun gut, nicht wirklich die Orginale von „ZZ Top“, sondern eine Tributeband namens „Trez Hombrez“ aus Deutschland. Der Sound kommt recht druckvoll aus den Boxen und optisch kommt ebenfalls ZZ Top-Feeling auf. Insgesamt wirkt der Anfang der Show aber ein wenig unspektakulärer als ich es beispielsweise bei „Sissis Top“ im März 2009 erlebt hatte. Zum Glück hat sich mittlerweile aber ein wenig mehr Publikum eingefunden, so dass die Stimmung etwas passender zur Musik ist.
Das Licht wirkt jetzt schon richtig gut – zum Einen ist es etwas dunkler und zum Anderen bringen reichlich eingesetzter Nebel und die riesige Videowall im Hintergrund die begehrten optischen Effekte. Im Graben bin ich eigentlich wieder alleine unterwegs. Das fällt mir am zweiten Tag in Kiel jetzt schon an der zweiten großen Bühne auf…

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Guildo Horn, Kiel „Rathausbühne“, 19.06.2010

Guildo Horn, Kiel „Rathausbühne“, 19.06.2010

Die offizielle Eröffnung der Kieler Woche mit dem Glasen und dem „Leinen los– Signal“ erfolgte Samstag auf der Rathausbühne. Die Menge vor der Bühne stand dicht gedrängt und war voller Erwartung… weniger auf die Politprominenz, die den offiziellen Startschuss gab, sondern auf Guildo Horn und seine Orthopädischen Strümpfe. Nein… die hat er nicht angehabt – das war seine Begleitband. Allesamt witzige Typen, aber was will man bei Guildo Horn auch anderes erwarten. Gleich mit dem ersten Song ging das Publikum begeistert mit und auch der kurz einsetzende „Regenschauer“ schlug niemanden in die Flucht. Auch wenn die Musikrichtung nicht so mein persönlicher Geschmack ist, so war doch die Show, welche die Jungs auf der Bühne abgeliefert haben, sehenswert.
Der einzige Kritikpunkt geht nicht an die Künstler sondern an die Bühnenbetreiber. Wie in den letzten Jahren, war das Licht (kaum von vorne) und die riesige Videowand für Fotografen eine Zumutung. Denn durch die Videowand verschwinden die Künstler davor in irgendwelchen bunten Bildern. Live-Feeling will so auf den Fotos nicht aufkommen.

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Quo, Kiel „NDR-Bühne“, 19.06.2010

Quo, Kiel „NDR-Bühne“, 19.06.2010

Irgendwie gehören die vier Jungs von „Quo“ für uns auf der „Kieler Woche“ ja schon beinahe zum Inventar – egal auf welcher Bühne. Dieses Jahr liefern sie also auf der NDR-Bühne ihre Show und es fühlt sich – wie die Jahre zuvor – ebenfalls wieder richtig gut nach „Status Quo“ an. Schade nur, dass bei gefühlt 200 Zuschauern vor der Bühne die Stimmung entsprechend kühl bleibt. Aber das liegt wohl am zeitgleich stattfindenden „Holstenbummel“ zur Eröffnung der „Kieler Woche“ und dem kühlen und feuchten Wetter.
Ansonsten bleiben noch ein paar Dinge zu notieren… Sound: gut, Licht: Keine Ahnung, dafür ist es noch zu hell, Graben: riesig mit viel Platz und viel besser als im letzten Jahr an der NDR-Bühne (Es ist gut, dass die Bühne wieder an ihren alten Platz am Ostseekai zurückgekehrt ist, der Standort 2009 war katastrophal.), Wetter: hätte schlimmer sein können, aber gegen ein paar mehr Grad Celsius hätte auch keiner etwas einzuwenden gehabt.

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Geier Sturzflug, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Geier Sturzflug, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Wie schon bei UKW, so bestehen „Geier Sturzflug“ auch nicht mehr in der Originalbesetzung. War es in den Achtzigern ja mitunter halb Bochum, was sich da auf der Bühne tummelte, so ist aus der Ursprungsbesetzung nur noch Friedel Geratsch dabei, seit einigen Jahren unterstützt von Carlo von Steinfurt. Die „Pure Lust am Leben“, das „Bruttosozialprodukt“ und „Besuchen Sie Europa“ muten von den Texten her heute ja schon beinahe nostalgisch an, zeigen aber sehr schön, was die Menschen in den Achtzigern bewegt hat. Die Show der beiden ist heute natürlich auf der Bühne eine andere als damals, aber das stört das Publikum nicht weiter – den Fotografen im Übrigen auch nicht. Er fühlt sich wieder an eine Zeit zurückerinnert, als für Ihn noch Vieles neu war: Spiegelreflexkameras, das Studentenleben und das weibliche Geschlecht…

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UKW, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

UKW, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Von UKW ist nur noch Peter Hubert übriggeblieben aber das ist ja auch die entscheidende Stimme – der Rest kommt ohnehin von „Rockpirat“.
Kurzgefasstes Fazit: Wie schon bei Markus viel Spaß, viel Power und auch hier einige Adaptionen fremder Songs. Der Knaller schlechthin an diesem Abend ist dabei (natürlich) der „Eisgekühlte Bommerlunder“ von den Toten Hosen, bei dem das Publikum natürlich ordentlich mitwirken muss, damit auch die entsprechende Stimmung aufkommt. Der Fotografen dröhnen jetzt noch die Ohren, von den ganzen „Schinken-“ und „Ei-“ Rufen. Spaßig war es allemal.

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Skorbut, Kiel „MAXBühne“, 18.06.2010

Skorbut, Kiel „MAXBühne“, 18.06.2010

SKORBUT … Hilfe die Piraten entern die Kieler Woche
Fischmusik … Piratenrock … was will man mehr. Fünf finstere Piraten stürmten die Bühne und verbreiteten eine Stimmung, die mich fast das Fotografieren vergessen ließ. Bekannte und weniger bekannte – zumindest mir als Alpenbewohner weniger bekannte – Lieder des Nordens, wurden mal im Rockstil, mal im Reggaestil, mal als Ska, mal im Funkstil wiedergegeben.
Auch wenn ich manchmal die Anmoderation des nächsten Liedes auf Grund meiner fehlenden Kenntnisse im hiesigen Dialekt nicht ganz verstand, hatte ich einen Mordsspass bei diesem Gig. Dank der der guten Bühnenshow, sind auch ein paar gute Bilder dabei rausgekommen. Eins weis ich, die Jungs waren nicht das letzte Mal Opfer meiner Kamera.

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Markus, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Markus, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Und dann hat nicht nur Markus Spaß, sondern das gesamte Publikum! Hier wirkt es so, als ob Markus kein Jahr gealtert ist, er kommt immer noch so rüber, als ob er Mitte zwanzig wäre. Frisch, jugendlich und mit einer großen Portion Power fegt er über die Bühne und hat das Publikum gleich voll im Griff.
Auch er bringt neben eigenen Songs fremde Lieder, so zum Beispiel den „König von Deutschland“ von Rio Reiser. Und bei der „kleinen Taschenlampe“ wird er von der Sängerin von „Rockpirat“ aktiv unterstützt, die den gesangspart übernimmt, den seinerzeit Nena beisteuerte.

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Howdy, Kiel „MAXBühne“, 18.06.2010

Howdy, Kiel „MAXBühne“, 18.06.2010

Als nächstes stand für mich auf der MAXBühne Howdy auf dem Programm. Countrymusik von einer multikulturellen Band – der Sänger aus Irland, Gitarrist aus Bayern, Chorsänger aus Kiel und der Fiedelspieler von der Insel Rügen. Die Lieder animierten einige aus dem Publikum zu einer begeisterten Squaredance-Einlage.
Einziger Kritikpunkt von der Seite der Fotografin … die Musiker scheinen Ihre Mikroständer zu lieben, da sie sich sehr gerne dahinter versteckt haben.

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Hubert Kah, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Hubert Kah, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

„Sternenhimmel“, „Einmal nur mit Erika“ und so weiter… Die älteren Semester haben es längst erkannt: Hubert Kah steht auf der Bühne. Eigentlich ist er immer noch so grenzgenial wie vor 30 Jahren. Bei seinem Blick weiß man nie, ob er nicht vielleicht doch ein wenig abseits der Normalität durchs Leben schwebt, oder ob das nicht nur alles zum Image gehört. Egal, die Performance seiner Lieder läuft genauso ab, wie man es erwartet und seit 30 Jahren kennt – vielleicht ist er ein wenig ruhiger geworden, aber das sei dem Alter geschuldet. Irgendwie passt es dann auch, dass der dritte Song dann schon „Der goldene Reiter“ von Joachim Witt ist: Dieser Text wirkt in der Interpretation von Hubert Kah irgendwie recht authentisch.

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Fischer Z, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 18.06.2010

Fischer Z, Kiel „Unser Norden-Bühne“, 18.06.2010

Fischer Z … New Wave Kult aus den 80 Jahren … sind mein diesjähriger Opener der Kieler Woche. Schon beim Soundcheck ging’s laut aber auch lustig zu.
Von der Originalbesetzung ist nur noch John Watts dabei, dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Der Platz vor der Bühne war proppenvoll mit einem begeistert mitgehenden Publikum. Länger konnte ich nicht verweilen, da der nächste Gig schon auf mich wartete. Ein „Problem“, welches in den nächsten Tagen noch häufiger auf mich zu kommen wird.

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Rockpirat, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

Rockpirat, Kiel „Kieler Woche Musikzelt“, 18.06.2010

„Rockpirat“ – nicht aus der Karibik, sondern aus Thüringen. Diese Formation machte also den diesjährigen Opener im „Kieler Woche Musikzelt“ zum „Soundcheck“. Normalerweise würde man die 4 Jungs und das Mädel als Coverband durchgehen lassen können, wenn nicht…
Der Clou bei dieser Show war das Motto: „NDW-Party“. Und so hatten „Rockpirat“ gleich mehrere Special Guests dabei, die das gesamte Abendprogramm mit jeweils ca. 30-minütigen Showeinlagen bereicherten. Diese Showeinlagen hatten in den Achtzigern große Erfolge mit Ihren Hits: Hubert Kah, Markus, UKW und Geier Sturzflug. Doch dazu hier an separater Stelle noch mehr…

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Barock, Lebach „Stadthalle“, 30.04.2010

Barock, Lebach „Stadthalle“, 30.04.2010

Mittlerweile ist die Beziehung zwischen Fotografin, Fotograf und Barock ja schon fast wie die eines alten Ehepaares: Man kennt sich gut, schätzt sich und weiß, was vom jeweils anderen zu erwarten ist. (Ok, verliebt waren wir nie ineinander, aber ein gewisses „Kribblen im Bauch“ stellt sich bei uns vor einem Barock-Gig aber immer noch ein.) Auch mit dem Veranstalter vor Ort, Günter Staub von Shiva-Music, verbindet uns mittlerweile eine freundschaftliche und gedeihliche Zusammenarbeit.
Lässt man also die nervige vor-feiertägliche Anreise über weite Strecken der A8 außen vor, dann war Barock's erster Gig mitten im Saarland ein großartiges Ereignis: Die Stadthalle in Lebach zwar nicht restlos ausverkauft, aber dennoch gut gefüllt, das Publikum sehr laut und sehr begeistert und die Musiker richtig gut drauf. Selten haben wir sie so entspannt und so locker gesehen. Der neue Drummer fügt sich ebenfalls sehr gut in das menschliche und musikalische Bandgefüge ein. Nach Meinung unserer ungeschulten Ohren spielt er sogar etwas „weicher“ bzw. „melodischer“ als der bisherige Kollege an der Schießbude. Und das „groovt“ dann so richtig…

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Inside Out, Sonneberg „Gesellschaftshaus“, 27.03.2010

Inside Out, Sonneberg „Gesellschaftshaus“, 27.03.2010

Wieder einmal etwas zum Thema „Pink Floyd“ – dieses Mal „Inside Out“ in Sonneberg/Thüringen.

Der Sound ist fantastisch und auch die Interpretation von „Echoes“ gefällt mir außerordentlich gut. Die Klippen in „The great Gig in the Sky“ werden von der Sängerin grandios umschifft und der Keyboarder hat zwar keine große Burg von Tasteninstrumenten um sich herum aufgebaut, was er aber aus seinem Equipment herausholt, das ist mehr als beeindruckend.

Die Setlist enthält die üblichen Verdächtigen – inklusive der kompletten „Dark Side of the Moon“. Es fällt alledings auf, dass „Inside Out“ ihren ganz eigenen Stil haben: Alle Stücke kommen sehr soft und weich aus den Boxen, insgesamt wirkt alles sehr „gilmouresk“; dazu tragen nicht nur die sehr ähnliche Stimme des Gitarristen bei, sondern auch sein ausgezeichnetes Zusammenspiel mit dem Keyboarder. Zudem hörte ich erstmalig in den Zugaben ein reines Gilmour-Stück, nämlich „On an Island“ von dessen letzter CD.

Was ist noch erwähnenswert? Nun, so fantastisch, wie der Sound war, so ausbaufähig ist mit Sicherheit noch das Licht. Die Rückprojektionen gefallen gut, die acht Moving-Heads in ca. 1,20 Meter Höhe hätten irgendwie anders verteilt und die Musik besser unterstützend eingesetzt werden können. Der Nebel verteilte sich sehr diffus im gesamten Saal, war aber ansonsten nicht wirklich präsent.

Bemerkenswert sind noch zwei weitere Dinge: Zum ersten Mal habe ich einen Leslie bei einer Pink Floyd-Tributeband gesehen und dessen Sound kommt wirklich gut. Und ebenfalls zum ersten Mal habe ich gesehen, dass ein Musiker während des Singens seine Gitarre stimmt – so geschehen bei der zweiten Strophe von „Comfortably Numb“ vor dem großen Solo.

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GammaRay, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

GammaRay, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

Und dann die Headliner des Abends: „GammaRay“. Auf der Bühne ist auf einmal viel Platz und es ertönt vom Band Queen's „We will rock you“ bevor es dann richtig zur Sache geht. Meine Eindrücke verfestigen sich:
Sound: noch lauter!
Licht: na ja, „hell“ ist 'was Anderes – dafür gibt's jetzt noch Nebel.
Empfindungen: es bleibt interessant und ungewohnt.

Bleibenden Charakter hat übrigens auch die weiterhin vorhandene Raumnot im Graben und das um mich herum stattfindende Blitzgewitter.

Show, Posen, Jumps und Outfit der Musiker sind für meine Gewohnheiten mitunter durchaus imposant – gerne hätte ich mehr Möglichkeiten gehabt, diese auch entsprechend abzulichten.

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Freedom Call, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

Freedom Call, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

Der zweite Supportact an diesem Abend: Die Jungs von „Freedom Call“ sind zusammen mit „GammaRay“ auf Europa-Tournee und werden begeistert empfangen. Meine Eindrücke konkretisieren sich:
Sound: sehr laut!
Licht: immer noch nicht wirklich hell!
Empfindungen: immer noch interessant, neu und ungewohnt.

Im Graben wird's enger, weil mittlerweile noch eine Fotografin dazugekommen ist – mit Blitz selbstverständlich.

Die Show und die Posen der Jungs von „Freedom Call“ sind ebenfalls gut. Spektakuläres Posen scheint eine besondere Eigenschaft von Metallern zu sein und meine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit hat mich leider wieder einige interessante Momente nicht adäquat ablichten lassen.

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Secret Sphere, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

Secret Sphere, Memmingen „Kaminwerk“, 13.03.2010

Mein erstes Erlebnis der „Metal-Art“: Aus Italien spielen „Secret Sphere“ als einer von zwei Support-Acts für „GammaRay“. Meine Eindrücke lassen sich wie folgt kategorisieren:
Sound: laut!
Licht: dunkel!
Empfindungen: interessant, neu und ungewohnt.

Im Graben ist's eng, weil dort noch Boxen und ein Tisch(!) stehen. Versammelt sind vier Fotografen, drei davon machen fleißig Gebrauch vom Blitzgerät.

Ach so: Die Show der Jungs von „Secret Sphere“ ist gut – leider bin ich im Graben so festgekeilt, dass es nicht möglich ist, alle Musiker entsprechend abzulichten.

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Q-Revival Band, Illingen „Kulturzentrum Illipse“, 20.02.2010

Q-Revival Band, Illingen „Kulturzentrum Illipse“, 20.02.2010

Wieder das Saarland und wieder die „Q-Revival Band“ rund um die beiden Doubles von Freddie Mercury und Brian May.

Eine neue Bühnenausstattung fällt auf: Speziell das Drum-Podest ist im Vergleich zur Show in Lebach vom Oktober 2009 komplett überarbeitet worden und gefällt mir total. Der Rest wie gehabt: Show, Licht und Sound gewohnt auf sehr hohem Niveau und auch die total ausverkaufte Halle (immerhin eine vierstellige Besucheranzahl) rockt begeistert mit. Obwohl ich zugeben muss, bei „Radio Gaga“ schon mehr hochgereckte Arme im Publikum gesehen zu haben.

Fazit: Für mich zur Zeit eine der zwei besten Queen-Tributebands, die auf deutschen Bühnen unterwegs sind – mit einer klaren Tendenz zur Nummer Eins.

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Barock, Soest „Stadthalle“, 16.01.2010

Barock, Soest „Stadthalle“, 16.01.2010

Ich habe schon viele Gigs von „Barock“ fotografiert, aber noch nie die rote Uniform von „Angus“ vor den Kameras gehabt – bis zu diesem Datum. Mir gefällt sie deutlich besser als die beiden anderen und auch die jeweilige Gitarre kommt dadurch besser zur Geltung. Da dieses Mal das Frontlicht auch etwas besser war, als am Abend zuvor sind von diesem Abend auch noch ein paar brauchbare Grabenfotos dabei herausgekommen. Der Großteil der Bilder entstand allerdings auf Wunsch der Band von hinten.

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Elektroboys, Soest „Stadthalle“, 16.01.2010

Elektroboys, Soest „Stadthalle“, 16.01.2010

Auch am zweiten Abend spielten die „Elektroboys“ vor „Barock“ – dieses Mal in der schon traditionell ausverkauften Stadthalle von Soest. Und weil zum Gig vom Vortag schon alles das geschreiben worden ist, was auch hier stehen könnte, gibt's gleich nur die Bilder.

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Barock, Beverungen „Stadthalle“, 15.01.2010

Barock, Beverungen „Stadthalle“, 15.01.2010

Mein Start ins Jahr 2010 beginnt mit einem Teilstück der diesjährigen Wintertour von „Barock“. Die Stadthalle von Beverungen ist restlos ausverkauft, die letzten spontanen Besucher erhalten an der Abendkasse noch „Notkarten“ und nach den „Elektroboys“ geht's dann los. Zwei Änderungen fallen auf: Erstens ist das Intro jetzt nicht mehr von Johnny Cash, sondern orientiert sich an der derzeit stattfindenden Tour von AC/DC und zweitens sorgt eine komplett neue Backline für ein anderes Aussehen auf der Bühne und einen noch besseren Klang.

Der Rest ist dann wie gehabt: Gute Show, und ein begeistert mitgehendes Publikum. Nur das Licht von vorne war bescheiden – aber das sollte dann am folgenden Tag in Soest besser werden…

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Elektroboys, Beverungen „Stadthalle“, 15.01.2010

Elektroboys, Beverungen „Stadthalle“, 15.01.2010

Nicht ganz leicht zu beschreiben - ich versuche es dennoch einmal: Musikstil unverkennbar mit Punk-Einfluss, Texte deutsch und mit einer gesunden Mischung von Intelligenz, Augenzwinkern und Nachdenklichkeit. Eigentlich insgesamt eine interessante Mischung die das Trio von den „Elektroboys“ da auf die Bühne der Stadthalle von Beverungen als Vorgruppe zu „Barock“ auf die Bühne bringt. Die Performance wird zudem durch die Mimik des singenden Drummers derart untermalt, dass darüber mitunter Gitarrist und Bassist fast schon etwas ins Hintertreffen geraten.

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